Deutschčeský jazykEnglish
Veranstaltungen
Artikel
Kontakte
Schloss Wildeck
Address:
Schloss Wildeck 109405 Zschopau

Phone: +49 (0)3725 287170

Fax: +49 (0)3725 287180

 Úřední hodiny:

Pon.

11.00 - 18.00 hod.

Úte.

11.00 - 18.00 hod.

Stř.

zavřeno

Čtv.

11.00 - 18.00 hod.

Pát.

11.00 - 18.00 hod.

Bürgerbüro
Address:
Altmarkt 209405 Zschopau

Phone: +49 (0)3725 2870

Fax: +49 (0)3725 287222

Website: http://www.zschopau.de

Úřední hodiny:

Pon.

09.00 - 15.00 hod.

Úte.

09.00 - 18.00 hod.

Stř.

09.00 - 14.00 hod.
(Úřady vlády města zavřeno.)

Čtv

09.00 - 17.00 hod.

Pát.

09.00 - 14.00 hod.

Sob.

09.00 - 11.00 hod.
(Pouze registračním úřadem a jmenování.)

Pondělí, úterý a čtvrtek, Civil Úřad 12.00 - 13.00 hodiny uzavřen.

 

 

  • Rasmussen

    Rasmussen

  • Ausstellung07

    Ausstellung07

  • Ausstellung03

    Ausstellung03

  • Classic-Zuverlaessikeitsfahrt

    Classic-Zuverlaessikeitsfahrt

  • Enduro02

    Enduro02

Geschichte - 1906 bis 1931

1906 bis 1921
Aufbau von Rasmussens Werk - Vorstufe des Motorradwerks

1906 Jörgen Skafte Rasmussen (1878 - 1964) erwirbt für die Firma Rasmussen & Ernst die leerstehende Barth'sche Tuchfabrik im Dischautal in Zschopau. Es werden Armaturen, Haushalt- und Werkstattgeräte und Kraftfahrzeugzubehör hergestellt. 20 Beschäftigte.
1912 Umbenennung in Zschopauer Maschinenfabrik J. S. Rasmussen. Gemeinsame Gründung der Elitewerke AG in Brand-Erbisdorf mit Direktor Günther von den Chemnitzer Presto-Werken.
1914-1918 Herstellung von Zündkapseln und Granatzündern. Ausbau der Fabrikanlagen, ab 1915 elektrischer Betrieb. Anwachsen der Beschäftigtenzahl von 40 auf 450, darunter viele Frauen.
1916 Entwicklung eines Dampf - Kraft - Wagens mit Unterstützung des dänischen Landsmannes, Ingenieur Matthiessen.
1919 Bau von Zweitakt-Spielzeugmotoren nach Konstruktion von Ingenieur Hugo Ruppe: Des Knaben Wunsch. Gründung einer Kleinmotorenvertriebs GmbH in Berlin.
1920 Entwicklung des 1 PS Fahrradhilfsmotors durch Ruppe: Das Kleine Wunder, der ab 1921 serienmäßig gefertigt wird. Umbenennung in Zschopauer Motorenwerke J. S. Rasmussen.
1921-1922 Bau der DKW-Sesselmotorräder Golem und Lomos. Hermann Weber als Leiter der Konstruktionsabteilung eingestellt, Technischer Direktor Blau. Durch Einstellung entlassener Soldaten 600 Beschäftigte.
1921 DKW-Fahrer belegen bei der 800 Kilometer langen Reichsfahrt von Berlin nach Heidelberg die ersten drei Plätze auf Serienmodellen.

 

1922 bis 1931
Expansion zum DKW-Konzern
1922 Mit dem Bau des "Reichsfahrtmodells" beginnt die eigentliche Motorradproduktion in Zschopau. Dr. Carl Hahn Leiter des Vertriebs und der Werbung.
Juli 1922: 20.000ster DKW-Motor und 2.000stes DKW-Motorrad.
1923 Gründung der Zschopauer Motorradwerke J. S. Rasmussen Aktiengesellschaft. Die Erfolge von DKW bei den Reichsfahrten 1922 und 1923 werden wiederholt. Der Konstrukteur des erfolgreichen Motorrads, Hermann Weber, demonstriert selbst als Rennfahrer die Leistungsfähigkeit der von ihm entwickelten Maschinen. Neben ihm vertreten Hans Sprung, Hans Winkler, Kurt Friedrich und Richard Blau erfolgreich DKW.
1924 Mit dem DKW-Motorradmodell SM wird die technische Basis für eine beispiellose Entwicklung in der Geschichte des damaligen Motorradbaues begründet. Erstmals Schulungen von Kundendienstmonteuren. Einweihung des Verwaltungsgebäudes.
Produktion des 50.000sten Motorrades.
1926 Tiefgreifende Rationalisierung der Fertigung: Erster Motorradbau an einem mechanisch angetriebenen Montage-Fließband: E 206. Kauf der ehemaligen Moll-Werke in Scharfenstein. Bau des ersten DKW-Zweizylinder-Motorrads und eines Versuchs-PKW. Mit den ab 1926 gebauten Ladepumpen-Rennzweitaktern (1926: Are 175; 1927: ORe 250) konnten die Fahrer Arthur Geiss, Arthur Müller, Hans und Walfried Winkler deutsche Straßenmeisterschaften für DKW gewinnen.
1927 Kauf der Rickenbacker-Motorenproduktion in Detroit (USA), die aber zu einem Fehlschlag führt. Ausstellung eines bei der Frankenberger Tochtergesellschaft Framo gefertigten Kleinlastrades mit DKW-Motor auf der Internationalen Automobilausstellung. Gründung einer Rennabteilung mit August Prüssing als Leiter. Hans Sprung wird Deutscher Meister in der Klasse bis 175 ccm
1928 Übernahme der Aktienmehrheit der Schüttoff AG Chemnitz, Kauf der Eisengießerei Erla und des gesamten Aktienpaketes der Audi-Werke AG Zwickau. Der DKW-Konzern wird zur größten Motorradfabrik der Welt dieser Zeit.
Tagesproduktion: bis zu 300 Motorräder und 350 Motoren.
Jahresumsatz: 43.316 Motorräder; 2.357 Beschäftigte.
1928-1929 Bau der DKW-Siedlung in Zschopau
1929 Werkserweiterung und Zweigwerke in Annaberg, Chemnitz, Erla, Frankenberg, Marienberg, Scharfenstein, Spandau, Wittigsthal, Zöblitz und Zwickau.
Höhepunkt der Motorradproduktion: 60.000.
Alle 78 Sekunden ein Motorrad bei DKW.
6.000 Beschäftigte.
Kurt Friedrich Deutscher Meister in der Klasse bis 250 ccm, Arthur Geiss gewinnt den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring bis 175 ccm. Mit drei 500 ccm DKW-Maschinen gewinnen Klein, Zündorf und Geiss die Targe Florio auf Sizilien.
Mit der Halbliter-Rennmaschine PRe 500, die mit ihrem Zweizylindermotor 27,8 PS bringt, die 1931/1932 auf 36 PS gebracht werden, gibt es zwischen den DKW- und BMW-Fahrern spannende Auseinandersetzungen.
Bau von Personenkraftwagen P 15 auf Basis des wassergekühlten Zweizylinder-Motorradmotors des Modells DKW Z 500.
1930 Die Weltwirtschaftskriese führt auch bei DKW zu einem Rückgang im Verkauf: 36.000 Motorräder. 1932 - 11.000 Motorräder. Teilweise Auffang der Verluste durch breite Produktionspalette PKW, Motorräder, Kühlschränke, Stationärmotore, Kfz-Zubehör.
Massenentlassungen von Beschäftigten: nur noch 850 in Arbeit.
DKW-Sportwagen mit 500 ccm Ladepumpenmotor stellen in Frankreich 12 internationale Klassenrekorde auf.
1931 Serienanlauf der vorderradgetriebenen Kleinwagen DKW F 1 (Front) im Audi-Werk Zwickau, mit dem das Geschäft angekurbelt werden soll. Verlust aber per 31. Oktober 1931: 3,92 Millionen Reichsmark.

 

 
 
 
nach oben