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Bürgerbüro / Touristinfo
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Altmarkt 209405 Zschopau

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Fax: +49 (0)3725 287222

Website: http://www.zschopau.de

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Pon.

09.00 - 15.00 hod.

Úte.

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Stř.

09.00 - 14.00 hod.
(Úřady vlády města zavřeno.)

Čtv

09.00 - 17.00 hod.

Pát.

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09.00 - 11.00 hod.
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Pondělí, úterý a čtvrtek, Civil Úřad 12.00 - 13.00 hodiny uzavřen.

 

 

  • Gedenktafel

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    Heinrich

  • Kirche

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    Postmeilensaeule

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    Stadtportraet

Zschopauer Zeittafel

Zeit

Geschehen
981                  

Der Fluss Scapha (Zschopau) taucht das erste Mal in einer Urkunde auf.

Mitte 12. Jh.

Erste Erwähnung des durch die Region Zschopau führenden "Alten böhmischen Steiges"

1286 & 1292

Erste urkundliche Zeugnisse über die Stadt Zschopau "mit all ihren Besitzungen" (1292)

1299

Erster urkundlicher Nachweis einer Befestigungsanlage (heute Schloss Wildeck) und die Nennung von Burgmannen

1307

Erste urkundliche Bezeugung eines Pfarrers von Zschopau

1349 & 1407

Der Bergbau, insbesondere der Silberbergbau, wird urkundlich belegt

1451

Verleihung von Marktrechten

1454

Die Zschopauer erhalten die Erlaubnis, eine zweite Kirche zu errichten. Sie liegt als Hospitalkirche auf der anderen Zschopauseite

1456

Zschopau geht aus dem Besitz der Waldenburger in den der Wettiner über.

1480

Der Landjägermeister Reichert von Reinsberg erhält das Schloss Zschopau.

1485

Nach der Erbteilung der wettinischen Lande gehört Zschopau zum albertinischen Teil Sachsens und kommt vom Amt Wolkenstein zum Amt Schellenberg (Augustusburg).

1493

Zschopau erhält Bergfreiheit und darf sich "Bergstadt" nennen.

1495

Kirche, Rathaus und Stadtmauer werden neu erbaut.

1516

Herzog Georg verpachtet dem Rat Brückenzoll und Geleit.

1525

Unruhen in Zschopau im Zusammenhang mit dem Bauernkrieg.

1539

Einführung der Reformation in Zschopau.

1543

Erste Erwähnung einer Stadtschule.

1545

Ausbau der mittelalterlichen Wehranlage zum Jagdschloss durch den Herzog und späteren Kurfürsten Moritz.

1549

König Ferdinand I. von Böhmen ist mit seinem Gefolge Gast des Kurfürsten auf dem Schloss und zur Jagd in den umliegenden Wäldern.

1554

Cornelius von Rüxleben, ein Freund und Günstling des Kurfürsten August I., wird zum Jägermeister berufen und später zum Oberforst- und Landjägermeister ernannt.

1576

fällt er in Ungnade. In seiner Amtszeit erbaut er das Edelhaus (heute Neues Rathaus).

1567 - 1588

Wirken des Theologen und Philosophen Valentin Weigel als Pfarrer in Zschopau. Er verfasst eine Vielzahl von Schriften, in denen er Gedankengut der deutschen Mystik und der paracelsischen Naturphilosophie weiterentwickelt.

1599

Weigels Nachfolger Benedikt Biedermann wird amtsenthoben, weil in seiner Bücherei ,,häretische“ Manuskripte, unter anderem von V. Weigel, gefunden wurden.

1612

Die Pest rafft bis zum 8. März 7.476 Personen dahin.

1632

Im Dreißigjährigen Krieg fliehen viele Zschopauer vor den feindlichen Kroaten in die Wälder bei Grünhainichen und halten sich wochenlang zwischen Steinklippen verborgen.

1634

Die Stadt wird geplündert und durch kaiserliche Soldaten völlig niedergebrannt. Auch in den folgenden Jahren kommt es immer wieder zu Einquartierungen und Drangsalierung durch kaiserliche und schwedische Soldateska in Zschopau.

1649

Die St. Martinskirche wird wieder eingeweiht, nachdem sie lange Jahre als Ruine gestanden hat.

1658 - 1660

erhält sie eine Orgel des berühmten Leipziger Orgelbauers Christoph Donat. Ä.

1699

Zar Peter I. von Russland reist durch Zschopau und steigt im ,,Weißen Rößgen“ ab. Das Gefolge speist im Schloss. Der Zar lässt sich die Technik der Strumpfwirkerei zeigen. Weitere Durchreisen: 1711 und 1713.

1710

Erste Erwähnung der Postlinie Leipzig-Prag, die über Zschopau führte.

1715

Gegenüber dem Stegvorwerk wird die erste Bleiche eingerichtet.

1722

Der Komponist Johann Gotthelf Scheinpflug wird in Zschopau geboren. Er wirkte viele Jahre als Hofkapellmeister in Rudolstadt und schuf viele Kantaten, Oratorien, Ouvertüren, Suiten und Orchesterpartien.

1727

In Zschopau wird eine Postdistanzsäule gestellt.

1741

Bau einer überdachten Holzbrücke über die Zschopau.

1748

Großer Stadtbrand, dem die gesamte Innenstadt zum Opfer fällt.

1750

Zschopau hat etwa 4300 Einwohner.

1751

Einweihung der wiederaufgebauten St. Martinskirche. Die Orgel baut 1753-55 der Silbermannschüler Jacob Oertel aus Grünhain.

1756 - 1763

Der Siebenjährige Krieg zieht die Stadt stark in Mitleidenschaft.

1784

Carl Stülpner wird in die 2. Grenadierkompanie Zschopau versetzt, jedoch nach wenigen Wochen wegen einer Schlägerei mit dem Jägerburschen Ziegler in Arrest genommen und zum Stab nach Chemnitz zurückbefördert.

1787

Der Zschopauer Leineweber Johann Gottlieb Pfaff konstruiert eine Woll-Krempelmaschine und eine verbesserte Spinnmaschine.

1790

Zschopauer Bürger bilden im Zusammenhang mit dem Sächsischen Bauernaufstand einen Ausschuss

1802

Immanuel Gottlob Heßler kauft im Auftrag Johann Jacob Bodemers ein Grundstück und legt eine Bleiche an

1813

Von Mai bis August liegt französische Besatzung in Zschopau. Anfang Oktober übernachten Zar Alexander von Russland und 22 seiner Generäle in Zschopau. 80.000 Soldaten und die gesamte Artillerie - 14.000 Gespanne - der verbündeten Armeen unter Fürst von Schwarzenberg ziehen über die noch im Bau befindliche neue Steinbrücke zur Völkerschlacht nach Leipzig.

1815

Abbruch der mittelalterlichen Stadttore.

1818

Heßler lässt im Auftrag Bodemers einen vom Pferdegöpel getriebenen mechanischen Webstuhl aufstellen. Daraufhin "bestürmt eine Rotte Menschen" Heßler "in seiner Behausung" und fordert die Entfernung der Webmaschine binnen 24 Stunden. Heßler erhält militärischen Schutz - die Staatsregierung entscheidet zu seinen Gunsten.

1820

Zschopau erhält ein Königlich-Sächsisches Gericht, dessen Sitz 1821 das Schloss Wildeck wird.

1822

Die Gebrüder Gensel errichten eine Spinnerei.

1828

Die Städtische Musikkapelle wird als Nachfolgeeinrichtung der Stadtpfeiferei gegründet.

1830

Gründung der "Vereinigten Kattundruckerei- und Formstecher-Assoziation".

1832

Die erste Nummer des "Zschopauer" Wochenblattes erscheint unter der Redaktion von Kantor Karl Geißler.

1833

Gründung einer Weber- und Fachzeichenschule durch die Zschopauer Innungen.

1835

Gründung eines Gewerbevereines.

1836

In Zschopau stehen 757 Kattunwebstühle und 454 Strumpfwirkstühle.

1843

Ludwig Würkert beginnt seine Amtstätigkeit als Pfarrer in Zschopau. Er gründet einen Gustav-Adolf-Verein und widmet sich neben seiner seelsorgerischen Arbeit intensiv politischen und sozialen Aufgaben.

1845

Bodemer richtet eine Fabrikschule ein.

1848

Bildung eines radikalen Vaterlandsvereines unter Wilhelm Conrad und Karl Heinrich Reichelt, und eines gemäßigten Politischen Volksvereines unter Pfarrer Ludwig Würkert und Kantor Karl Geißler.

1849

18. März: 5000 Menschen versammeln sich in Zschopau zur Feier des ersten Jahrestages der Revolution. 4. Mai: Bei einer Volksversammlung auf dem Altmarkt fordert die erregte Menge, die provisorische Regierung durch Entsendung von Freiwilligen zu unterstützen. Am nächsten Tag ziehen 95 Zschopauer auf die Barrikaden nach Dresden. 7. Mai: Ein weiterer Zug von etwa 300 Mann folgt unter Leitung von Kantor Geißler. 13. Mai: Besetzung Zschopaus durch preußisches und sächsisches Militär. Die Revolutionsfiihrer Würkert, Geißler, Reichelt und Conrad werden verhaftet und zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt. Haftstrafen erhalten insgesamt 65 Zschopauer Bürger. Die Stadt erwirbt das Edelhaus und nutzt es als Rathaus.

1863

Teilnahme der Zschopauer Turner am Turnfest in Leipzig, das unter der Losung einer demokratischen Einigung Deutschlands durchgeführt wird. Durch eine Stiftung Bodemers wird mit 741 Büchern der Grundstock zu einer Stadtbibliothek geschaffen.

1866

Eröffnung der Bahnstrecke Chemnitz - Annaberg. Aufhebung der Posthalterei. Bau der neuen Brennerei an der Waldkirchner Straße.

1869

Gründung des königlichen Lehrerseminars. Erster Seminardirektor ist August Israel. Bei einem großen Brand werden 41 Wohnhäuser und 31 Scheunen zerstört. An ihrer Stelle entstehen die ,,Anlagen“ und 1888 die Bürgerschule.

1879

Clara Eisner, später verehelichte Zetkin, ist bei der Familie Bodemer als Hauslehrerin tätig.

1881

Gründung der Städtischen Orchesterschule.

1891

Zschopau erhält eine innerstädtische Fernsprechleitung.

1903

August Bebel spricht vor über 5.000 Menschen am "Bergschlösschen" für die Wiederwahl des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Emil Rosenow.

1907

Gründung der Armaturenfabrik Rasmussen & Ernst, aus der das spätere DKW Werk hervorgeht.

1914 - 1918

Im Ersten Weltkrieg hat Zschopau 220 Gefallene zu beklagen

1921

Bei der ersten öffentlichen Stadtverordnetenwahl erhalten 15 sozialdemokratische und 11 bürgerliche Kandidaten das Mandat.

1922

Fertigstellung des 10.000. DKW-Motors. Beginn der Motorradproduktion im DKW-Werk.

1922

Eröffnung der Deutschen Oberschule im ehemaligen Lehrerseminar.

1928

Rasmussen besitzt das größte Motorradwerk der Welt.

1933

Unter dem Naziregime werden alle demokratischen Parteien verboten. In einer ersten Aktion werden 200 Zschopauer Bürger verhaftet.

1935

Die in Zschopau wirkende Widerstandsgruppe, die sich u. a. gegen die beginnende Kriegsproduktion gewandt hatte, wird zerschlagen.

1938

In der "Reichskristallnacht" wird das Konfektionsgeschäft Motulski demoliert und die Familie zum Verlassen der Stadt gezwungen. Andere jüdische Unternehmen werden in der Folgezeit zur Aufgabe ihrer Geschäfte und Fabriken (Messerschmitt & Co. und Mafrasa) veranlasst.

1939 - 1945

Im Zweiten Weltkrieg hat Zschopau 309 Gefallene und 198 Vermisste zu beklagen.

1942

In der ehemaligen Ziegelei werden verwundete sowjetische Kriegsgefangene unter unmenschlichen Bedingungen untergebracht. Viele sind daran gestorben.

1944

Mehr als 1000 Kriegsgefangene, viele Zwangsarbeiter und 800 jüdische Häftlingsfrauen werden in Zschopau und Willischthal in Werken der Auto-Union zur Rüstungsproduktion eingesetzt.

1945

Durch Bombenangriffe auf Zschopau sterben 23 Menschen. Auf den Zufahrtsstraßen werden Panzersperren errichtet. Die Sprengung der Zschopaubrücke wird durch die Bürger Otto Greßler und Hugo Eckleben verhindert. Am 8. Mai wird die Stadt von sowjetischen Soldaten kampflos eingenommen.

03.07.1945

Beginn der Demontage des DKW Werkes, sie ist am 24. April 1946 beendet.

24.09.1945

Gründung einer Maschinenbaugenossenschaft als Nachfolgerin des demontierten Motorradwerkes. Man fertigt Küchenwaagen, Ofengestelle, Schaufeln, Hacken u. a.

30.06. 1946

Durch einen Volksentscheid werden folgende Betriebe in Volkseigentum über führt:
Auto Union Werk DKW
Metallindustrie GmbH Plau Werke
Nadelfabrik Otto Scherf
Knopffabrik Otto Richter
Strumpffabrik Max Pauli.

01.07.1946

Das ehemalige und nunmehr volkseigene DKW-Werk wird in die Industrieverwaltung Fahrzeugbau eingegliedert und erhält die Bezeichnung IFA-Motorrad-Werk. Gegen Ende des Jahres erfolgt die Übersiedlung des Betriebes unter dem Firmennamen ,,Sächsisches Aufbauwerk“ nach Wilischthal.

20.08.1946

Das Zschopauer Wasserleitungsnetz wird an die von der Neunzehnhainer Talsperre nach Chemnitz (Einsiedel) führende Wasserleitung im Bereich der Hofgüter angeschlossen.

16.10.1948

Das Krankenhaus in der Beethovenstraße (ehemals Finanzamt) wird seiner Bestimmung übergeben.

28.11.1948

Das von Rasmussen gestiftete Glockenspiel wird wieder im Rathausturm aufgehängt.

13.12.1948

Erster Spatenstich für die neue Sprungschanze im Schlachthofwald. Damit beginnt der Ausbau des Skihanges am Schlachthof zum Wintersportzentrum.

05.09.1949

Das Zschopauer Werk wird für die künftige Motorradproduktion freigegeben. Die legendäre RT 125 war bald das in der Welt am meisten nachgebaute Motorrad.

13.11.1949

In der ehemaligen Volksschule und jetzigen Grundschule erfolgt im Beisein der Witwe und Tochter von Martin Andersen Nexö die Namensweihe der ,,Martin-Andersen-Nexö-Oberschule“.

12.06.1950

Gründung der Betriebssportgemeinschaft BSG Motor Zschopau. Trägerbetrieb ist der VEB Motorradwerk.

30.09.1950

Durch den Beschluss der Sächsischen Landesregierung wird neben anderen auch die Zschopauer Orchesterschule aufgelöst.

01.09.1952

Eröffnung der Kinderkrippe Spinnereistraße.

27.12.1952

Feierliche Einweihung Sprungschanze am Schlachthofwald.

01.10.1953

Zschopauer Baumwollspinnerei (vormals Bodemer) wird in Volkseigentum überführt.

16.02.1953

Die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Typ I ,,LPG Friedenshort“ wird gegründet.

23.03.1953

Beginn des Sportplatzbaus in der Sandgrube.

10.06.1953

Im VEB Kunststoffverarbeitung, später VEB Plasticart, erfolgt erstmalig die Herstellung von Tischtennisbällen aus dem Kunststoff DEZILIT

15.02.1954

Hochwasser der Zschopau überschwemmt die niedrig gelegenen Teile der Stadt.

16.10.1955

Durchführung der ersten Fahrt im Motorradgeländesport ,,Rund um die Stadt Zschopau“.

16.02.1956

Das Kino brennt bis auf die Grundmauern nieder Die Löscharbeiten werden durch die große Kälte erschwert. Das Wasser gefriert in den Schläuchen.

06.06.1957

Jubiläum ,,50 Jahre Motorräder aus Zschopau“.

13.10.1957

Banknotenumtausch in Zschopau.

17.10.1957

Gründung der Vereinigten Arbeiter-Wohnungsbau-Genossenschaft Zschopau (VAWG).

02.05.1958

Eine Tombola wird eingerichtet, um zum Bau des Freibades beizutragen.

12.07.1958

Ein über Zschopau niedergehender Hagelschlag richtet einen Schaden in Höhe von 458000 M an. Niedergehende Hagelkörner haben einen Durchmesser von bis zu 5 cm.

20.12.1958

Es erfolgt die Einweihung des nach dem Brand neu errichteten Filmtheaters unter dem Namen ,,Filmeck".

07.10.1959

Im alten Krankenhaus an der Gabelsberger Straße wird eine Entbindungsstation eingerichtet.

01.07.1960

Beginn der Baumaßnahmen zur Errichtung einer neuen Spannbetonbrücke am Steghaus.

16.10.1960

Die im Krankenhaus Zschopau tätigen Diakonissen werden in das Mutterhaus nach Magdeburg zurückgerufen.

01.11.1960

Weltmeister-Läufe bis 125 ccm auf MZ-Rennsport, 1. Platz für Ernst Degner Ernst Degner verlässt M7. und die DDR und verkauft die Unterlagen vom schnellsten MZ-Motor 125 cm3 an den japanischen Suzuki-Konzern.

01.12.1960

Der Fernsehumsetzer an der Waldkirchner Straße nimmt seine Tätigkeit auf.

05.07.1961

Die neuerbaute Poliklinik an der Beethovenstraße gegenüber dem Krankenhaus wird an die Bevölkerung übergeben.

10.08.1961

Abschluss der Bebauung zwischen Beethovenstraße und Auenstraße mit 377 Wohnungen.

09.09.1961

Eröffnung des Veteranenclubs der Volkssolidarität.

25.04.1962

Der Musikpavillon An den Anlagen, in dem die Kapellen der Musikschüler über viele Jahre zu Platzkonzerten aufspielten wird wegen Baufälligkeit abgetragen und nicht wieder errichtet.

30.06.1962

Die M7.ES 300, die als Solomaschine gebaut ist, kann mit Seitenwagen bezogen werden.

20.08.1963

Der Zschopauer Manfred Glöckner wird im Canadier Mannschaftsfahren zum dritten Mal Weltmeister.

1963 – 1967

1. Platz des MZ-Trophyteams bei den Six Days, 1969 und 1987 kann dieser Erfolg noch einmal wiederholt werden.

01.05.1964

Erster Auftritt des Pionierblasorchesters der Martin-AndersonNexö-Oberschule

28.05.1964

Da es in Zschopau nur ein Telefonhäuschen gibt, wird die Deutsche Post auf Antrag der Bürger vom Rat der Stadt aufgefordert, diesen Missstand zu beseitigen.

30.09.1964

Der Rat der Stadt beginnt mit Erneuerungen der Park- und Gartenanlage „An den Anlagen".

19.11.1964

Der Turm der Stadtkirche St. Martin wird repariert. Er ist kunstvoll eingerüstet, um die Turmhaube neu einzudecken, die Spitze wird mit Blei belegt und eine aus dem Jahre 1792 stammende Wetterfahne, der Posaunenengel, wird neu vergoldet wieder angebracht

10.02.1965

Der überdurchschnittliche Schneefall, es liegen allgemein in der Stadt 75 cm Schnee, führt zum Erliegen des gesamten Verkehrs.

02.05.1965

Das I. Kinderleichtathletik Sportfest der Stadt Zschopau wird in der Sandgrube durchgeführt

21.02.1966

Durch Sturmböen bei Windstärke 10 wird der Kirchturmengel verbogen.

24.06.1967

Die neuerbaute katholische Kirche an der Alten Chemnitzer Straße wird geweiht und ihrer Bestimmung übergeben.

09.12.1967

Großbrand im Gutswohnhaus ,,Rotes Vorwerk“.

12.04.1969

Der Erweiterten Oberschule wird anlässlich des 100jährigen Bestehens der Name ,,EOS Clara Zetkin“ verliehen.

05.06.1970

Das einmillionste Motorrad nach 1950 ist in Zschopau gefertigt.

27.06.1970

Die DDR-Meisterschaften im Kunst- und Turmspringen der Schüler finden anlässlich des Badfestes statt.

16.01.1971

Jubiläumsausstellung der Schnitzer anlässlich des 50jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft Schnitzen.

10.10.1971

Das letzte seit 1467 von den Bürgern in den Brauhäusern gebraute Bier wird im Brauereigebäude an der Waldkirchner Straße hergestellt.

30.11.1971

Es erfolgt die Grundsteinlegung zum 103 m hohen Schornstein im Gelände des VEB Motorradwerk Zschopau.

04.05.1972

Beginn der Freundschaftsbeziehungen mit der Stadt Louny, CSSR.

07.07.1973

Nach umfangreichem Umbau wird die HO-Gaststätte ,,Stern“ wiedereröffnet.

09.12.1974

Infolge mehrtägiger, anhaltender Niederschläge entsteht Hochwasser. Das Wasser tritt aus dem Flusslauf und überschwemmt Bereiche der Johannisstraße, der Unteren Mühlstraße, der vorderen und hinteren Aue sowie der Kupferwaage.

01.08.1975

Übergabe des neuerbauten Feierabend- und Pflegeheimes mit 118 Heim- und 129 Pflegeplätzen.

01.12.1975

Die neuerbaute und mit Matten belegte Übungssprungschanze im Skisportzentrum am Schlachthofwald wird feierlich durch ein Skispringen eingeweiht.

06.10.1976

Der restaurierte ,,Dicke Heinrich“ erhält neben der neugeschaffenen Dachhaube einen mit Zeitdokumenten versehenen Turmknopf.

14.08.1977

Infolge wolkenbruchartiger Niederschläge in den Abendstunden kommt es zum Dammbruch eines Stadtgutteiches und dadurch zu Überschwemmungen.

01.09.1977

Eine neugebaute einzügige Oberschule mit Turnhalle an der Alten Marienberger Straße wird durch die Schüler in Besitz genommen.

25.11.1977

Die von der Arbeitsgemeinschaft ,,Schnitzen“ gebaute Großpyramide wird erstmalig am unteren Teil der Anlagen aufgestellt.

01.05.1978

Die Zschopauer Tombola feiert ihr 20jahriges Bestehen. Es wurden insgesamt 5 900 000 Lose verkauft.

07.10.1978

Eröffnung der Grenzübergangsstelle Reitzenhain.

21.12.1978

Der Hang am Zschopenberg in Richtung zum Schlachthof wird zum städtischen Skigebiet erklärt und soll von jeglicher Bebauung freigehalten werden.

15.02.1979

Der Rat der Stadt beschließt einen Maßnahmeplan zur Umstellung der Gasversorgung der Stadt Zschopau auf Erdgas.

24.07.1980

Stadtrat Lippmann informiert den Rat der Stadt, dass er einen ungewöhnlich geformten Stein aus der Alten Stadtmauer geborgen hat, der sich durch seine gut erhaltene Rückseite als Teil der Zschopauer Postdistanzsäule erwies.

07.10.1980

Einweihung des Anbaus am Pflegeheim.

10.04.1981

Die erste Maschine Etz 250 geht in Serienproduktion.

30.09.1982

Grundsteinlegung für das August-Bebel-Wohngebiet.

02.10.1982

Einweihung eines zweiteiligen Skiliftes im Wintersportgelände am Schlachthofhang.

07.07.1983

Das zweimillionste Motorrad läuft vom Band.

07.05.1984

Der neue Poliklinik-Anbau wird seiner Bestimmung übergeben.

25.08.1984

Pokalendlauf im Motorradgeländesport der sozialistischen Länder ,,Rund um Zschopau“.

10.08.1980

Die neu erbaute Turnhalle der August-Bebel—Oberschule wird in Betrieb genommen.

01.09.1985

Die Kinderkombination an der Fritz-Heckert-Straße im August-Bebel-Gebiet wird eingeweiht. Sie hat 144 Kindergarten- und 64 Kinderkrippenplätze.

16.08.1987

Bei den Schachtungsarbeiten zur Verlegung einer Schleuse im inneren Stadtgebiet stoßen die Tiefbauarbeiter auf fünf erkennbare übereinanderliegende Fahrspuren, wovon die oberen drei in Richtung Chemnitzer Gasse und die unteren zwei in Richtung zur Marienstraße verlaufen. Daraus ist zu schließen, dass der älteste Weg durch die Stadtflur von der Nordstraße in Richtung zur unteren Gartenstraße verlief.

10.06.1988

Zum zweiten Mal erkämpft sich die Zschopauerin Silke Uhlig mit ihrer Mannschaftskameradin den Weltmeistertitel bei den Junioren-Ruderweltmeisterschaften.

01.09.1988

Die im Hof der kommunalen Berufsschule gelegene Turnhalle wird ihrer Bestimmung übergeben.

10.09.1988

150 Jahre Stadtbibliothek. Gründung 1863 mit 714 Büchern, gestiftet durch die Fa. Bodemer.

31.10.1989

An der Martin-Andersen-Nexö-Oberschule findet eine Kundgebung von ca. 2000 Bürgern statt, die mehr Demokratie verlangen.

31.12.1989

Produktion bei MZ 76100 Motorräder.

18.01.1990

Die Stadt Zschopau wird von Vertretern der Stadt Neckarsulm wegen der Aufnahme von Partnerschaftsbeziehungen aufgesucht.

06.02.1990

1. Runder Tisch in Zschopau.

20.02.1990

2. Runder Tisch in Zschopau.

10.04.1990

10. Runder Tisch.

25.04.1990

Das Lehrlingswohnheim von MZ in der Johannisstraße wird stillgelegt.

06.05.1990

Der frühere FDJ-Chor der Erweiterten Oberschule und jetzige Jugendchor feiert das 25-jährige Jubiläum.

20.06.1990

Die Zweigwerke des VEB Feinspinnerei Venusberg, Werk III und IV Zschopau werden stillgelegt. Damit verlieren 600 Frauen ihre Arbeitsstelle.

01.07.1990

Es wird als Währung in der DDR die Deutsche Mark eingeführt. Die DDR-Konten werden auf 50 % abgewertet.

31.10.1990

Insgesamt wurden im Zeitraum des Bestehens der DDR 2 545 112 Motorräder bei M7. produziert.

12.11.1990

Nach insgesamt 36 Jahren stellt die Rennabteilung von M7. ihre Tätigkeit ein.

10.06.1991

Nach 46jähriger Unterbrechung gibt es erstmals wieder ein Arbeitsamt in der Stadt Zschopau.

28.06.1991

Jubiläumsveranstaltung ,,25 Jahre Freibad“.

06.09.1991

Gäste aus der Partnerstadt Neckarsulm überreichen der FFW der Stadt Zschopau einen modern ausgerüsteten Löschzug.

24.11.1991

Vor genau 100 Jahren wurden in Zschopau die ersten Fernsprechanlagen in Betrieb genommen.

03.06.1992

Die Arbeitsgemeinschaft ,,Altbergbau“ erhält rechtzeitig zur 700-Jahr Feier vom Chemnitzer Bergamt die Genehmigung, durch die seit 1989 zugänglich gemachten Anlagen des ehemaligen Silberbergbaus in Zschopau öffentliche Führungen zu organisieren.

20.06.1992

Der ,,Dicke Heinrich“, das älteste Bauwerk der Stadt, kann nun über die eingebaute Wendeltreppe als Aussichtsturm genutzt werden.

22.06.1992

Bei bestem Wetter können die Zschopauer und ihre Gäste das 700. Stadtjubiläum feiern.

27.06.1992

Frau Sybille Krägel, Nichte von Dr. Ove Rasmussen, enthüllt am Rathaus eine Gedenktafel, die Joergen Skafte Rasmussen als Stifter des Glockenspiels ausweist.

30.06.1992

Das legendäre Motorradwerk Zschopau (MZ) wird geschlossen.

03.10.1992

Über 2000 Zuschauer verfolgen die Sprungläufe zur Einweihung der modernisierten Sprungschanzen vom Zschopenberg. Über 100 Skispringer aller Altersklassen aus 15 Gemeinschaften des Erzgebirges, darunter auch Jens Weißflog, nehmen am Sprunglauf teil.

03.10.1992

Das Zschopauer Gymnasium wird als Nachfolger des EOS feierlich eröffnet.

23.10.1992

Die Kreismusikschule bezieht das renovierte ehemalige MfS-Gebäude an der Thumer Straße.

02.01.1993

70-jähriges Jubiläum des I. Zschopauer Schachvereins.

18.01.1993

Mit dem Waldeinschlag auf Altenhainer Flur beginnen die Arbeiten an der Umgehungsstraße der B 174.

04.06.1993

Der Schornstein des Heizhauses Nord wird gesprengt. Damit beginnt die Umstellung auf umweltfreundliche Energieträger.

20. 9. 1993

Die Mitarbeiter der ABM/Motorradwerk Zschopau übergeben das sanierte Gebiet des Dischautales der Öffentlichkeit.

8. 11. 1993

Der Heimatverein gestaltet eine Ausstellung, die das Gedenken an die jüdischen Opfer der sogenannten Reichskristallnacht und an das Schicksal der Frauen und Mädchen wachhalten soll, die in Zschopau und Wilischthal zur Zwangsarbeit herangezogen wurden.

10.12.1993

Eine digitale Vermittlungsstelle Zschopau Nord wird ihrer Bestimmung übergeben. Damit können 5400 Möglichkeiten von Telefonanschlüssen geschaltet werden.

09. 04.1994

Das Zschopauer Gymnasium feiert seinen 125. Geburtstag.

20.05.1994

Grundsteinlegung für das Berufsschulzentrum für Technik in Zschopau oberhalb des Wohngebietes ,,August Bebel“.

26.08.1994

Die Zschopauer Feuerwehr feiert ihr 125-jähriges Bestehen.

03.09.1994

Die Zschopauer feiern ihr erstes Schlossfest nach der Wende. Rund 10000 Gäste besuchen den Markt oder nutzen die Tage zur Besichtigung des Dicken Heinrich oder zum Besuch der Ausstellung im Schloss.

12.01.1995

Das Gewerbegebiet ,,Zschopau Nord‘ mit einer Größe von 12 ha ist vollständig technisch erschlossen.

13.01.1995

Das Kraftfahrzeug-Kennzeichen MEK (für Mittlerer Erzgebirgskreis) wird vom Bundesministerium für Verkehr bestätigt

30.01.1995

Nachdem der Restaurator die Hauptuntersuchungen im Schloss Wildeck abgeschlossen hat, arbeiten Gesellen und Meister des Zimmermannhandwerks an der Restaurierung der freigelegten Decke aus dem 16. Jahrhundert.

08.03.1995

Durch den Bürgermeister erfolgt der erste Spatenstich zum Wohngebiet „Illmhöhe“ als Bebauungsgebiet für Reihen-, Einzel-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen.

17.03.1995

Richtfest im Gewerblichen Schulzentrum an der Johann-Gottlieb-Pfaff-Straße.

08.04.1995

Der frühere FDJ-Chor der Erweiterten Oberschule und jetzige Jugendchor des Zschopauer Gymnasiums feiert mit seinen Sängern das 30jährige Jubiläum.

12.04.1995

Mit einer Feierstunde wird die Schulbibliothek des Gymnasiums wieder in Betrieb genommen. Sie umfasst ein Schularchiv, einen Leseraum und das Bücherdepot mit über 10000 Büchern, die zu einem großen Teil noch aus der Seminarzeit stammen.

25.08.1995

Das I. Zschopauer Schloss- und Schützenfest findet statt.

27.11.1995

Im Beruflichen Schulzentrum für Technik beginnt für 316 Lehrlinge in holzverarbeitenden Fächern der Unterricht.

09.12.1995

Die Kinderkombination an der Mozartstraße wird nach ihrer Schließung verkauft und darin das Arbeitsamt eingerichtet.

31.12.1995

Die Umtauschaktion der DDR-Personaldokumente wird beendet.

01.02.1996

Die Eisenbahntrasse im Zschopautal begeht ihr 130-jähriges Jubiläum.

29.03.1996

Jubiläum - 70 Jahre Kraftpostverkehr und 10 Jahre Stadtverkehr wird mit Veranstaltungen gewürdigt.

10.04.1996

Die Hälfte der Brücke über das Zschopautal ist fertig.

08.06.1996

Die Freiwillige Feuerwehr Zschopau erhält ein neues Löschfahrzeug vom Typ LF 16/ 12.

11.06.1996

Das umgebaute Erdgeschoss des Neuen Rathauses ist bezugsfertig - die Ämter ziehen um.

28.06.1996

Mit der RT 125 verlässt wieder ein Zweitakter einer neugegründeten Firma die Produktionshalle im Motorradwerk.

02.07.1996

Das Zschopauer Freibad begeht seinen 30. Geburtstag.

12.07.1996

Das Zschopauer Motorrad- und Zweiradwerk (MuZ ) muss die Gesamtvollstreckung beantragen.

16.07.1996

Nach Haus II und III des Gymnasiums werden Haus I, die Turnhalle und der Sportplatz saniert.

05.08.1996

Der Brückenschluss ist vollzogen. Die Zschopautalbrücke ist im Rohbau fertig.

08.08.1996

Schulbeginn im Beruflichen Schulzentrum für Technik.

27.08.1996

Das Zschopauer Heimatmuseum öffnet wieder.

30.08.1996

Neue Chance für MuZ mit dem Einstieg eines Konzerns aus Malaysia.

31.08.1996

Bootshaus des Kanusportvereines ,,Falke“ Zschopau wird nach Umbau seiner Bestimmung übergeben.

04.09.1996

Richtfest beim neuen Anbau des Feierabend- und Pflegeheimes.

28.09.1996

Symbolisehe Grundsteinlegung am Zschopauer Zweigwerkufer für den Bodemer Kultur- und Freizeitpark.

17.10.1996

Neustart der Firma MuZ mit der Skorpion-Sport.

31.10.1996

Die restaurierte Orgel der St. Martinskirche wird geweiht.

06.11.1996

Nach ca. einem Jahr Probebetrieb wurde das neue Wasserkraftwerk in der Zschopaupauer Aue in Betrieb genommen.

14.12.1996

Das neugebaute Kreiskrankenhaus wird feierlich eingeweiht.

18.12.1996

Der erste Abschnitt der neuen B 174 ist freigegeben.

16.01.1997

Baubeginn des Zschopauer Busbahnhofes.

25.01.1997

Kultur- und Freizeitzentrum zieht in die ehemalige Berufsschule ein.

27.01.1997

Die Talbrücke der B 174 wird für den Verkehr freigegeben.

19.02.1997

Kirchliche Erwerbsloseninitiative begeht fünfjähriges Bestehen.

08.05.1997

Die Feierlichkeiten zum Jubiläum 75 Jahre Motorrad- und Motorenbau beginnen und werden mit vielfältigen Veranstaltungen bis zum Herbst dauern.

05.08.1997

Zschopau ist Etappenort der 13. Sachsentour für Radsportprofis.

01.09.1997

Grundschule am Zschopenberg wurde vor 20 Jahren eingeweiht und begeht ihr fünfjähriges Bestehen als Grundschule.

15.09.1997

Der Förderverein Schloss Wildeck wird gegründet.

08.11.1997

Einweihung des Busbahnhofes.

 
 
 
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