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Bürgerbüro / Touristinfo
Adresse:
Altmarkt 209405 Zschopau

Telefon: +49 (0)3725 2870

Fax: +49 (0)3725 287222

Webseite: http://www.zschopau.de

Öffnungszeiten:

Mo.

09.00 - 15.00 Uhr

Di.

09.00 - 18.00 Uhr

Mi.

09.00 - 14.00 Uhr
(Ämter der Stadtverwaltung geschlossen)

Do.

09.00 - 17.00 Uhr

Fr.

09.00 - 14.00 Uhr

Sa.

(nur das Meldeamt nach Terminvereinbarung)

Montag, Dienstag und Donnerstag ist das Bürgerbüro von 12.00 bis 13.00 Uhr geschlossen.

Aktuelles

Bekanntgabe der Gewinner Märchenwald

Märchenwald

Neue Schilder für öffentliche Spielplätze 

In den vergangenen Wochen haben Mitarbeiter des Bauhofes damit begonnen, die Hinweisschilder an den öffentlichen Spielplätzen zu tauschen. Abgesehen vom schlechten Zustand einiger Beschilderungen fragten viele Passanten nach dem Sinn dieses Austausches.

Vorangegangen war die jährliche Prüfung der Spielplätze. Seit diesem Jahr wird die Jahresinspektion nicht mehr in Eigenleistung, sondern durch externe Spielplatzprüfer vorgenommen. Wenngleich auch der Gesamtzustand von Zschopaus öffentlichen Spielplätzen als gut eingeschätzt wurde, gab es doch den einen oder anderen Mangel ins Protokoll. Diese Mängel gilt es jetzt zu beheben. Unter Anderem wurden alle Spielplatzschilder bemängelt. Neue Richtlinien verlangen, dass jeder Besucher eines Spielplatzes, auch wenn er nicht ortskundig ist, den Standort des Spielplatzes angeben kann. Weiterhin müssen auf einem solchen Schild die ortsübliche Notfallnummer und die Erreichbarkeit des Betreibers angegeben sein. Die neuen Schilder für die 20 öffentlichen Spielplätze von Zschopau liegen seit kurzem im Bauhof bereit und werden zeitnah von den Bauhofmitarbeitern ausgetauscht.



Modellbahnausstellungen

thumb ModelleisenbahnModeleisenbahn 1Am Samstag, dem 18.11.2017, wurden in Zschopau 2 Modelbahnausstellungen eröffnet, die an weiten Tagen bis zum 26.11.2017 besucht werden konnten.
 
Einmal im ehem. Schützenhaus die Ausstellung der Zschopauer Modeleisenbahner, die in diesem Jahr Unterstützung von Kollegen aus Frankreich, Tschechien und Ungarn hatten.
 
 
 
Logo 1. Zschopauer Großbahnverein1. Zschopauer Großbahnverein e.V.
 
Die andere Ausstellung war zur gleichen Zeit im Gebäude der Grundstücks- und Gebäudewirtschafts GmbH, Waldkirchener Straße 14 zu sehen. Dort stellt der 1. Zschopauer Großbahnverein e. V.  seine Modelle aus.




Eröffnung des Einkaufzentrums Kaufland
 
Kauflanderöffnung

Der Oberbürgermeister, Arne Sigmund, übergibt Glückwünsche zur Neueröffnung des Einkaufszentrums Kaufland an die Marktleiterin Ines Denkwitz. Gleichzeitig bedankt er sich nochmals für die Unterstützung zur 725-Jahrfeier.
 
 



 
Dank und Anerkennung                                                             

thumb Dank und AnerkennungAm Donnerstag, dem 09.11.2017, wurde durch den Oberbürgermeister Arne Sigmund die Ehrenurkunde des Freistaates Sachsen an Herrn Horst Reinhold aus Chemnitz verliehen.

Die erste Antragstellung geht noch in DDR-Zeiten zurück, denn bereits damals wurde ein Antrag gestellt, Herrn Horst Reinhold die Rettungsmedaille zu verleihen. Dieser Antrag verlief im Sande. Durch die erneute Antragstellung von Familie Hunger konnte trotz der vielen vergangenen Jahre eine Ehrenurkunde des Staatsministers des Innern und ein Dankschreiben der Stadt Chemnitz überreicht werden. Am 05.04.1987 war durch das schnelle eingreifen von Herrn Horst Reinhold das Leben von Bernd Hunger, der bewusstlos in der Strömung der Zschopau trieb, gerettet worden.

 

Rassegeflügelausstellung                                                          

RassegeflügelausstellungVom 10.11. bis 12.11.2017 fand in Krumhermersdorf die 79. Bornwaldschau statt. Mit viel Freude und Mühe hat der Rassegeflügelzuchverein Krumermerdorf e. V. die Sporthalle in ein Ausstellungsraum verwandelt. So konnten insgesamt 408 Tiere ausgestellt werden, zu denen 2 Puten, 2 Gänse sowie Hühner und Tauben zählten. Herr Tassilo Neubert eröffnete stellvertretend am 10.11.2017 die Ausstellung, dem die Grußworte des Oberbürgermeisters Arne Sigmund,dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden des Kreisverbandes der Rassegeflügelzüchter Mittlerer Erzgebirgskreis, Karl Haase und des Ortsvorsteher, Jörg Reichel folgten.

  Baby-Party                                                                                       

BabypartyZu der am Samstag, dem 11.11.2017, stattfindenden Baby-Party wurden 29 Neuankömmlinge (März bis August 2017) der Stadt Zschopau mit ihren Eltern eingeladen. In einer aufgelockerten Runde wurden die Anwesenden vom Oberbürgermeister begrüßt und die Babys erhielten zum Begrüßungsgeld von 100 EUR auch eine Medaille, die sie dann später an diesen Tag erinnern soll. Seit 2005 wurden nunmehr 479 Jungen und 480 Mädchen so im Empfang genommen. Wir wünschen nochmals alles Gute.


Fertigstellung der Waldkirchener Straße                

Rund 4 Wochen vor der eigentlich geplanten Freigabe wurde am 06.10.2017 die Waldkirchener Straße in Zschopau wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben. Dem Baubeginn am 07.11.2016 folgten die ersten Arbeiten zur Baufeldfreimachung und die Vorbereitung für notwendigen Leitungsumverlegungen, danach wurden die Arbeiten bis zum März eingestellt, um den Verkehr im Winter freigeben zu können.

Ab Anfang März konnte der Hauptteil der Maßnahme sehr zügig ausgeführt werden. Für die hervorragende Qualität und dem erarbeiteten Zeitvorsprung bis zur endgültigen Verkehrsfreigebe ist allen Beteiligten zu danken. Besonders aber den Bauarbeitern, die bei Wind und Wetter, Sonne und Kälte den Erfolg möglich gemacht haben. Bauträger dieser Straßenbaumaßnahme war das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Im Rahmen der Gemeinschaftsmaßnahme konnte die Stadt Zschopau im Bauabschnitt die Gehwege grundhaft ausbauen bzw. neu anlegen, sowie Teile der Straßenbeleuchtung erneuern.

Die Abnahme zur Verkehrsfreigebe erfolgte auch in Anwesenheit des Oberbürgermeisters, des Straßenmeisters und eines Vertreters der Polizei.

Es wurde u.a. die Festlegung getroffen, dass die Sichtverhältnisse am Kreuzungspunkt zu verbessern sind. Die dazu notwendigen Arbeiten zum Freischneiden der Sichtachsen außerhalb der Verkehrsfläche werden noch erfolgen. Bei der Erledigung von Restarbeiten kann es zu Verkehrseinschränkungen kommen. Wir bitten um Verständnis.

  


Rede des Oberbürgermeisters zur Festveranstaltung anlässlich der 725-Jahrfeier
Meine sehr geehrten Damen und Herren, werte Gäste,
ich begrüße Sie alle ganz herzlich zur Festveranstaltung anlässlich unserer 725 Jahrfeier der Stadt Zschopau. Seien Sie alle herzlich willkommen.
 
Mit besonderer Freude begrüße ich unsere Ehrengäste, die heute bei uns sind.
 
Herzlich willkommen, Herr Landrat Frank Vogel.
 
Ebenfalls ganz herzlich begrüße ich meine geschätzten Bürgermeisterkollegen.
 
Ein herzliches Willkommen auch den Vertretern unserer Partnerstädte und befreundeten Städte, aus Louny, Neckarsulm, Veneux Les Sablons und Zwettl.
 
Ganz besonders begrüße ich auch die Stadträtinnen und Stadträte der Großen Kreisstadt Zschopau, gleichfalls die Mitglieder des Ortschaftsrates Krumhermersdorf.
 
Meine sehr geehrten Damen und Herren, werte Gäste,
die Große Kreisstadt Zschopau ist stolz über Ihr Kommen, Sie würdigen damit auch die Bedeutung unserer Kommune in der Region.
„Ein Leben ohne Fest, ist eine weite Reise ohne Gasthaus.“ Das stammt nicht von mir, sondern von dem griechischen Philosophen Demokrit. Schon die alten Griechen wussten, dass wir auf unserer Lebensreise Zwischenstationen brauchen, die uns etwas Besonderes bieten.
Stadtfeste sind etwas Besonderes und sie haben eine lange Tradition. Sie gehen bis auf das Mittelalter zurück, als sich hierzulande Städte gerade erst gegründet hatten.
Die Bürgerinnen und Bürger feierten damals wichtige Begebenheiten und Ereignisse ihrer noch jungen Geschichte; ihre Festivitäten waren Ausdruck ihrer gerade gewonnenen Zusammengehörigkeit und Identität. Und das empfinden wir heute genauso, wenn, wie in den alten Tagen, die Zschopauer und ihre Gäste auf den Marktplätzen zusammenströmen, um gemeinsam zu feiern.
Wir wollen miteinander ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen, wir wollen uns amüsieren und zusammen vielfältige Attraktionen erleben.
Viele von Ihnen werden sich noch an unsere letzte große Jahrfeier von 1992 erinnern, als die Straßen und Plätze unserer Stadt von Besuchern schier überquollen. Ein Vierteljahrhundert ist seitdem vergangen und nun begeht unsere Stadt wiederrum ein großes Fest.
Damit es gelingt, mussten und müssen wir alle gemeinsam diese Aufgabe schultern, denn dies macht den besonderen Charakter unserer 725-Jahrfeier aus und ich möchte allen von Herzen danken, die an der Vorbereitung mitgewirkt haben, die viel Zeit und Elan aufgebracht haben, die viele kreative Ideen beisteuerten oder uns finanziell unterstützten. Die Liste derer ist lang und ich denke, dieses Engagement spricht nicht nur für die Verbundenheit unserer Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Ort, es spricht auch für sich selbst. Sie alle haben Erstaunliches auf die Beine gestellt und sich damit unser aller Beifall verdient.
Wenn wir etwas über das Zschopau von heute erfahren wollen, dann müssen wir auch etwas über das Gestern wissen.
Denn die Gegenwart ist nicht losgelöst von dem zu sehen, was vorher war; das Heute speist sich vielmehr aus der Vergangenheit, es wird von ihr geprägt, so wie es schon jetzt die Zukunft prägt. So entsteht Kontinuität, so bildet sich Identität heraus.
Wo also kommen wir her? Und was prägte unsere Stadt durch die Jahrhunderte?
Die uns bekannten Urkunden datieren die ersten Erwähnungen Zschopaus auf die Jahre 1286 und 1292, doch mit Sicherheit wurde das Gebiet unserer heutigen Stadt schon weitaus früher besiedelt, führte doch durch das Tal der Zschopau mit der Salzstraße eine der größten Handelsstraßen der damaligen Zeit, die hier mit einer Furt den Fluss querte.
Uralt ist diese Straße, die von Halle kommend über Leipzig, Chemnitz und Prag bis nach Triest führte. Zu ihrem Schutz wurden zuerst der Bergfried „Dicker Heinrich“ und nur wenig später Schloss Wildeck errichtet, welches zugleich mit seinem Namen eindrucksvoll auf seine Aufgabe verweist – den Schutz der damaligen „Wilden Ecke“ zu gewähren.
Um die Passage über den Fluss sicherer zu gestalten und den steigenden Verkehr bewältigen zu können, wurde unter Cornelius von Rüxsleben bereits 1569 eine Brücke errichtet, aber da diese ohne allerhöchste Genehmigung gebaut worden war, wurde sie 1578 wieder abgerissen und zwei Jahre später durch eine neue ersetzt. Wie sie sehen, meine sehr geehrten Damen und Herren, galten damals schon die strengen Regeln der übergeordneten Behörden.
„Zschap mei Gees“ – Zschopau mein Gott! Dieser Satz ist heute noch auf einem Relief an der Zschopaubrücke zu lesen.
Er geht zurück auf einen Bildstock und ein Kruzifix, an welchem die Fuhrleute vor ihrer Fahrt in den dichten Gebirgswald den Segen des Herrn erflehten und ihm bei ihrer Rückkehr in die Heimat - nach Wochen oder Monaten dankten. Die hölzernen Brücken hielten dem reißenden Fluss mit seinem Eisgang nicht lange stand und so wurde im Jahre 1813 der Bau der ersten steinernen Brücke fertig gestellt. Da die Stadt damals arm war und acht Bürgerhäuser ankaufen musste, die dem Brückenbau zum Opfer fielen, war übrigens jeder Zschopauer Hausbesitzer verpflichtet 9 Taler zu zahlen.
Zschopau war seit jeher ein wichtiger Standort an der Handelsstraße nach Böhmen. Schmiede und Stellmacher erwarteten hier die Fuhrwerke, Vorspannpferde standen bereit um den steilen Zschopenberg zu meistern und in den Gastwirtschaften floss so manches Bier durch die Kehlen der Fuhrleute. Aber nicht nur bei ihnen war es beliebt, denn unser Zschopauer Bier war von solcher Güte, dass es in großen Mengen am bayrischen Hof getrunken wurde. Als jedoch der bayrische Herzog Wilhelm V. feststellte, welche immensen Summen er dafür aufbringen musste, gab er 1589 den Bau des Münchener Hofbräuhauses in Auftrag. Jahrhundertelang rollten durch unsere Stadt die schweren Wagen, beladen mit kostbarem Salz in den Süden und brachten auf dem Nachauseweg ungarischen Wein, böhmisches Glas und andere Handelsware nach Deutschland.
Gute und schlechte Zeiten zogen über unsere Stadt hinweg, auf Zeiten des Friedens folgte der Krieg, die schwarze Pest, Stadtbrände legten Zschopau 3mal darnieder, doch immer wieder entstand dank der Tatkraft unserer Vorfahren Zschopau neu. Ab dem 16. Jahrhundert siedelten sich schließlich Leinenweber und Tuchmacher an und bildeten fortan einen der Haupterwerbszweige der ansässigen Bürger. Als ein bedeutender Meilenstein für die weitere Entwicklung unserer Stadt sollte sich 1802 der Kauf einer Tuchbleiche an der Zschopau durch Johann Jacob Bodemer erweisen.
Ihm und seinen Nachfahren gelingt es in der Folgezeit eine der modernsten Spinnereien Deutschlands zu schaffen, deren Katzengarne weltweites Ansehen genossen.
Bis zu seiner Enteignung im Jahre 1952 verbleibt der Betrieb zu großen Teilen im Besitz der Familie. Danach wird der Betrieb als Unternehmen in Volkseigentum betrieben und es entsteht der „VEB Baumwollspinnerei Zschopautal Zschopau“, welcher bis zu seiner Abwicklung 1990 die textilverarbeitende Industrie mit bestem Baumwollgarn versorgt. Heute würde man sagen, die Bodemers schufen Arbeitsplätze, doch vor allem Jacob Georg, der Sohn des Firmengründers, war im Kontext seiner Zeit betrachtet, dieser voraus.
1839 unternimmt Jacob mit seinem Bruder eine Studienreise nach England, dem damals industriell führenden Land und wird dabei mit dem Elend der Fabrikarbeiter konfrontiert. Möglicherweise war dies einer der Gründe, die in dazu bewegten, im Jahre 1845 eine Fabrikschule mit einem eigens angestellten Lehrer zu gründen und in den Folgejahren sein soziales Engagement noch deutlich auszuweiten. So spendet er über 20 Jahre lang mehr als die Hälfte seines beträchtlichen Einkommens für wohltätige Zwecke.
Weiterhin gründet er eine Betriebskrankenkasse, eine Betriebssparkasse und stellt den Städten Zschopau und Chemnitz umfangreiche Stiftungen zur Verfügung, die als Grundstock für deren Bibliotheksgründungen dienen.
Ein weiterer großer Verdienst der Bodemerschen Familie war ihr Engagement für den Anschluss Zschopaus an die Eisenbahn. Diese war fortan nicht nur für die Menschen, sondern auch für Waren und Produkte aus Zschopau das Tor zu Welt. Durch dieses Tor zur Welt betritt 1906 der Däne Jorge Skafte Rasmussen Zschopau und macht in den folgenden Jahrzehnten mit den Buchstaben „DKW“ Zschopau und Sachsen als Motorradland weltberühmt.
Nach der Entwicklung eines Dampfkraftwagens, von dem sich die Buchstaben „DKW“ ableiten, und eines Fahrradhilfsmotors, beginnt er 1922 mit dem „Reichsfahrtmodell“ die Produktion von Motorrädern. In der Folgezeit entstehen zahlreiche Nachfolgemodelle, deren Absatzzahlen sich so entwickeln, dass das Zschopauer Werk 1927 mit 65.000 produzierten Motorrädern der größte Motorradhersteller der Welt ist. 1928 übernehmen schließlich die Zschopauer Motorenwerke J. S. Rasmussen AG, die Audi GmbH mit Sitz in Zwickau.
Da in der Folgezeit der Absatz jedoch enorm einbricht und beide Werke von Rasmussen um die Existenz kämpften, drängt die Sächsische Staatsbank 1932 zur einer Vereinigung der Werke von DKW und AUDI mit anderen sächsischen Herstellern. Dies ist die Geburtsstunde der Auto Union AG, deren Konzernsitz sich bis zu ihrem Umzug 1936 nach Chemnitz in Zschopau befindet.
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges werden von der Roten Armee große Teile des Werkes demontiert und die Motorradproduktion kommt zum Erliegen. Nach Auflösung der Auto Union AG im Jahr 1948 erhält DKW die Selbstständigkeit zurück, doch führende Ingenieure und Führungspersonen fliehen aus der Sowjetischen Besatzungszone in Richtung Ingolstadt und setzen dort die Geschichte von DKW fort.
Dessen ungeachtet erfolgt in Zschopau bereits 1950 die Wiederaufnahme der Produktion mit dem Vorkriegsmodell RT125. Endgültig verliert das Zschopauer Werk den Namen DKW 1956, da das Ingolstädter Unternehmen erfolgreich gegen die Verwendung des Namens geklagt hatte. Fortan produziert das Zschopauer Werk, bereits in Volkseigentum umgewandelt, als „VEB Motorradwerk Zschopau (MZ)“.
Über die Grenzen der sozialistischen Welt hinaus verkaufen sich die Motorräder mit den Buchstaben MZ und 1983 läuft in Zschopau das 2 millionste Motorrad vom Band. Mit der Wende 1990 wird MZ privatisiert. Das neu gegründete Unternehmen „Motorradwerk Zschopau GmbH“ meldet allerdings bereits ein Jahr später wieder Insolvenz an.
Es beginnt ein Kampf um das Überleben, der sich mit immer weniger Modellen und Angestellten bis zum Jahr 2012 und damit dem Ende der Motorradproduktion in Zschopau hinzieht. Motorradproduktion bedeutete in Zschopau auch immer Motorradsport, und so sind mit dem Werk in Zschopau unzählige nationale und internationale Titel verbunden, die unsere Fahrer auf Motorrädern aus Zschopau erringen konnten und so unsere Stadt in der ganzen Welt bekannt machten. Wir alle sind stolz darauf, dass noch heute der jährliche Finallauf zur deutschen Meisterschaft im Endurosport hier stattfindet und den Namen „Rund um Zschopau“ trägt.
In diesen Jahren der wirtschaftlichen Prosperität nimmt auch unsere Stadt einen großen Aufschwung. Nicht nur, dass die Einwohnerzahl steil ansteigt, auch auf kulturellem und sportlichem Gebiet werden mit Mut, Tatkraft und Weitsicht – und unter großer Anteilname der Bevölkerung - bedeutende Projekte in unserer Stadt realisiert.
Stellvertretend hierfür seien nur das Stadion in der Sandgrube, der Wiederaufbau des Kinos und das Freibad genannt.
Tempora mutantur, et nos mutamur in illis   "Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns mit ihnen"
Die politische und wirtschaftliche Wende 1990 ist für unsere Stadt eine radikale Zäsur.
Die Bodemerschen Spindeln stehen still. Der Takt der Motorräder, der fast 100 Jahre den unverwechselbaren Klang unserer Stadt bestimmte und ihre Identität prägte, ist nicht mehr. Tausende Arbeitsplätze gehen für immer verloren und wenn unsere Erinnerungen in diese Zeit zurückschweifen, so sind sie von Wehmut erfüllt, denn dieser Verlust ist bis heute nicht zur Gänze hin verwunden.  
Zudem müssen in den wirtschaftlich schwierigen Jahren nach der Wende viele ihre Heimat verlassen, um dorthin zu gehen, wo sie Arbeit finden, um ihre Familien zu ernähren und sich eine gesicherte Existenz aufzubauen.
Ja, die Zeiten haben sich geändert, viel ist in den vergangenen 25 Jahren in unserer Stadt geschehen. Altes wurde bewahrt, Neues wurde geschaffen und manches ging leider unwiederbringlich verloren. Dies ist so und dies müssen wir annehmen, denn wie unser aller Leben, so ist auch das Werden einer Stadt ein stetiger Prozess voller Veränderungen und neuer Herausforderungen.
Doch müssen auch wir uns ändern? Denn wie fragte ich eingangs: Wo kommen wir her? Und was prägte unsere Stadt durch die Jahrhunderte?
Unsere Stadt prägte der Geist mutiger Unternehmer, seien es die Schmiede, die für die Fuhrwerke sorgten, seien es unsere Brauer, die unser Bier in die ganze Welt exportierten oder Bodemer und Rasmussen, die aus einer Idee Weltkonzerne formten, seien es die Ingenieure bei MZ oder unsere Motorsportler  – sie alle glaubten an ihre Visionen und Träume und gingen wegen diesen nicht zum Arzt, wie Altkanzler Helmut Schmidt zu sagen pflegte.
Übrigens - Bodemer und Rasmussen waren beide keine Zschopauer, sondern fremde „uhisische“ wie wir sagen und doch waren sie ihrem Zschopau verpflichtet und schufen nicht nur Arbeitsplätze, sondern engagierten sich auch sozial und finanziell in der Stadt.
Der Rückblick auf 725 Jahre Zschopau erfüllt uns aber auch mit Demut und Ehrfurcht vor den meist unbekannten, einfachen Menschen die hier siedelten, hierblieben, hier arbeiteten, hier über die Jahrhunderte lebten und damit den Grundstein für unsere heutige Stadt legten.
Sie machten Zschopau zu ihrer und zu unserer Heimat.
Dieses Erbe wollen wir erhalten und uns dafür einsetzen, damit Zschopau auch in den kommenden 725 Jahren Menschen eine Heimat bietet, in der sie sich gut aufgehoben fühlen und glücklich leben können.
Besinnen wir uns also gemeinsam auf unsere Traditionen und lassen Sie uns unser Schicksal selbstbewusst in die eigenen Hände nehmen, denn wir alle gestalten unsere Stadt.
Egal ob als Stadtrat, als Einwohner, als Unternehmer oder als ehrenamtlich Tätiger.
Und auch wenn dies überzogen klingen mag – wir alle schreiben mit unseren kleinen persönlichen Entscheidungen täglich aufs Neue ihre Geschichte und damit ihre Zukunft, eine Zukunft die somit in unseren allen Händen liegt.
Dies hat uns Zschopauer und unsere Stadt zu dem werden lassen, was wir heute sind.
Wenn wir heute durch unsere Stadt laufen und auf das schimmernde Band des Flusses hinabschauen, über dem sich unser stolzes Schloss Wildeck erhebt, so sind wir alle stolz darauf, dass genau hier - an diesem wunderschönen Ort unsere Heimat, unser zu Hause ist.
Und wenn ich vorhin von dem sprach was nicht mehr ist, so lehrt uns die Geschichte auch, dass nichts endgültig ist, sondern das Gemeinsinn Lücken zu schließen vermag und wenn wir es alle wollen, auch längst verloren geglaubtes in neuem Gewande wieder erstehen kann.
Lassen wir es also nicht zu, dass die Zeiten uns ändern, sondern lassen Sie uns gemeinsam im Sinne der Menschen handeln, die unsere Stadt über die Jahrhunderte mit Mut und Weitsicht und mit Stolz und Tatkraft vorangetrieben haben.
Vielen Dank



Erster Zschopauer Frühling                                               

Mehr als 40 geöffnete Geschäfte in der Innenstadt, der Rummel „An den Anlagen“ und ein buntes Programm lockten am zweiten April-Samstag zahlreiche Besucher zum ersten Zschopauer Frühling in die Innenstadt. Eingeladen hatten die Interessensgemeinschaft „Unser Zschopau“, die Stadtverwaltung und die Gewerbetreibenden.

Vor allem der Neumarkt hat sich in ein wahres Kinderparadies verwandelt: Riesenmikado, Tischfußball, eine Tombola mit zahlreichen Gewinnen und eine alte Rollenrutsche sorgten für leuchtende Augen bei den kleinen Besuchern. Gemeinsam mit den Zschopauer Ringern und der Chemnitzer Kindervereinigung hat Tino Küchler von Janny’s Eiscafé den Neumarkt in eine Spielwiese verwandelt. Während sich die Kleinen austoben konnten, luden mehr als 40 offene Geschäfte und einige Aussteller am Markt Eltern und Großeltern zu einem Stadtbummel ein. „Durch den Zschopauer Frühling haben viele die Einkaufs- und Servicemöglichkeiten in der Zschopauer Innenstadt wieder neu entdeckt. Zahlreiche Händler haben Ihre Flexibilität gezeigt.“ so Tino Küchler.

Auch für die Ludwig-Würkert-Straße hatten sich die Händler so Einiges überlegt: Vor dem Kinaree konnte man den Klängen eines Didgeridoo lauschen oder dem Schnitzverein und den Klöppelfrauen über die Schultern schauen. Der Herrenausstatter Conrad Schmidt rief zur Whisky-Verkostung, im Grünen Haus konnte man sich am Töpfern versuchen. Wer sich über den großen Sandhaufen in der Würkert-Straße gewundert hat: Auch dieser war Teil des Programms. In kleinen Ostereiern waren Gutscheine und Sachpreise versteckt. Zeitweise war aufgrund der vielen Hände vom Sand allerdings nur wenig zu sehen. „Viele glückliche Besucher und die partnerschaftliche Zusammenarbeit zahlreicher Gewerbetreibender und engagierter Bürger haben den ersten Zschopauer Frühling zu einem gelungenen Stadtfest gemacht und gezeigt: Zschopau kann mehr – gemeinsam!“ fasst die Inhaberin des Kinaree, Alexandra Hähnel, das Geschehen im Stadtzentrum zusammen.

Für den richtigen Ausklang sorgte Peter Simmel: Unter Salutschüssen des Schützenvereins um punkt 18 Uhr wurde das offizielle Zschopauer Fest-Bier angezapft. Nach einer 45-jährigen Pause wird das Schloss-Wildeck-Bier erstmalig wieder für das 725-Jahr-Fest im August gebraut. Gemeinsam mit Peter Simmel schenkte Oberbürgermeister Arne Siegmund 130 Liter Freibier aus. 

Ein herzliches Danksschön für die spontane Unterstützung an die Kita "Pfiffikus" für die Anfertigung von Smileys und der BHG Waldkirchen für den gesponserten Sand.


Baby-Party       
                                                                        
 
Am 8. April lud Oberbürgermeister, Arne Sigmund, zur 22. Baby-Party in den Grünen Saal von Schloss Wildeck ein.

BabypartyBabyparty 1

Ideen-Werkstatt – Neue Chancen für unsere Innenstadt 

Fast 20 Gewerbetreibende folgten der Einladung am 06.02.2017 in den Ratssaal. Auf der Tagesordnung stand als erste Punkt die Information zur 725 Jahrfeier. Die Projektleiterin, Frau Schlegel, gab dazu Informationen zum Stand der Vorbereitung des Stadtfestes. Der Vorschlag die Prämierung der schönsten Straße im Rahmen des Stadtfestes vorzunehmen, wurde mitgenommen.

In Vorbereitung des 2. TOP dieser Sitzung wurden sich im kleineren Kreis (Steuerungsgruppe) Gedanken gemacht, wie die Interessengemeinschaft organisiert werden kann und dabei sind folgende Schwerpunkte festgehalten worden:

Die Interessengemeinschaft „Unser Zschopau“ richtet sich an alle Gewerbetreibenden, Vereine und interessierten Bürger, die unsere Stadt lebenswerter, schöner, lebendiger machen möchten und sich dabei zum Wohl der Allgemeinheit konstruktiv und tatkräftig beteiligen möchten.

Unser Ziel ist es, Zschopau als einen Ort, der auch Zentrumsfunktion für das Umland wahrnimmt, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dies soll unter besonderer Berücksichtigung der Innenstadt als Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Kulturstandort erfolgen.

Mit einer uneigennützigen, auf das Gemeinwohl gerichteten Tätigkeit sollen u.a.

  • die Attraktivität und Angebotsvielfalt in unserer Stadt verbessert werden,
  • ein positives und optimistisches Image unserer Stadt durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Durchführung gemeinsamer Aktionen vermittelt werden,
  • die Motivation für weitere Investitionen und Ansiedlungen in unserer Stadt verbessert werden,
  • die Wohn- und Lebensqualität in unserer Stadt weiter verbessert werden,
  • die Besucherzahlen, insbesondere in der Innenstadt, stabilisiert und erhöht werden 

Der Schwerpunkt unserer Arbeit wird in der Innenstadt liegen.

Bei unserer Arbeit gehen wir sachlich, fair und unvoreingenommen miteinander und mit unseren Partnern um.

In der IG „Unser Zschopau“, die kein Verein sondern ein unverbindlicher Zusammenschluss engagierter Akteure ist, bekennen wir uns zu folgenden Grundsätzen für unser Handeln:

  • Wir sind ehrenamtlich und unentgeltlich tätig.
  • Unser Wirken ist überparteilich und zum Wohl unserer Stadt.
  • Finanzielle Mittel stehen der IG nicht zur Verfügung. Benötigte Materialien werden von den Mitstreitern selbst aufgebracht.
  • Im engen Kontakt mit der Stadtverwaltung wird im Einzelfall geprüft, welche Aktionen und Maßnahmen (investive und investitionsvorbereitende oder –begleitende sowie nichtinvestive) im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ im Fördergebiet „Historischer Stadtkern“ entsprechend der Fördervorschriften (teil-)finanziert werden können.
  • Mitstreiter tragen sich in eine ‚Mitgliederliste‘ ein. Mitglied in der IG können Gewerbetreibende werden, die ein Geschäft in Zschopau haben. Mit der Eintragung erkennen sie die Grundsätze und Ziele unserer Arbeit an.
  • Der Sprecherkreis vertritt die IG gegenüber der Stadtverwaltung, der Presse und in den sozialen Netzwerken. Er berät monatlich (letzter Montag im Monat).
  • Die Mitstreiter beraten vierteljährlich sowie bei Bedarf als IG insgesamt. Über grundsätzliche oder strittige Fragen wird abgestimmt und mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder der IG entschieden. Die Beratungen sind öffentlich.
  • Der Sprecherkreis wird mit einfacher Mehrheit der Anwesenden bis auf Widerruf bestätigt.

 

Interessengemeinschaft  IG „UNSER ZSCHOPAU“

 

 

Sprecher 1

 

 

Sprecher 2

Frau Alexandra Hähnel

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Herr Tino Küchler

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Regelmäßige Mitarbeit im Sprecherkreis

 

Frau Nancy Meyer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Herr Dirk Kersken

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Innenstadtmanager

Vertreter der Stadtverwaltung

Mitglieder der Interessengemeinschaft

Unterstützer der Interessengemeinschaft

 

 

Einzelhändler

Freiberufler

Gastronomen

Dienstleister

Handwerker

Sonstige Gewerbe

 

 

Zschopauer Einwohner

Stadträte/Stadträtinnen

Vereine

 

 

 

Oberbürgermeister

Stadtverwaltung

Bauhof

Innenstadtmanager

 

GEWERBE

 

 

BÜRGERSCHAFT

 

VERWALTUNG

 
Die Gründung eines Vereines bleibt mittelfristig das Ziel. Dabei sollen auch die Erfahrungen aus der Vergangenheit genutzt werden und mit den neuen aktuellen Ideen verbunden werden.

Den vorgeschlagenen Punkten wurde so zugestimmt zum Sprecherkreis gab es keine gegenteiligen Anmerkungen.
 
Im TOP 3 ging es um die Vorbereitung eines Frühlingsfestes im Rahmen eines Events bei Simmel und in Verbindung mit dem Frühlingsfest An den Anlagen. Dieses Fest soll am 08.04.2017 stattfinden und ähnlich aufgebaut sein, wie das Herbstfest am 29.10.2016. Dazu sollten sich die Gewerbetreibenden mit Ideen an Frau Hähnel (Kinaree) wenden.
 
Wir hoffen auf weiterhin gute Ideen.

 

 


Vereinszuschüsse 2017
 
In der Stadtratssitzung vom 14.12.2016 wurden u.a. Beschlüsse zu den Vereinszuschüssen 2017 gefasst.
 
Sportvereine: PDF
Sonstige Vereine: PDF


Rodelhang "Roscher-Wiese"

Der Rodelhang auf der "Roscher-Wiese" kann in diesem Winter genutzt werden!


Schnelles Internet für Zschopau und Krumhermersdorf - Die Ergebnisse der Breitbanduntersuchung liegen vor

Die im November abgeschlossene Markterkundung des beauftragten Planungsbüros, Mugler AG aus Oberlungwitz, zeigt, dass unsere aktuelle Breitbandversorgungsituation im Vergleich zu anderen Erzgebirgskommunen schon jetzt als überdurchschnittlich gut zu bewerten ist. Mehr als 95% aller Haushalte haben die Möglichkeit, bereits jetzt einen Breitbandanschluss mit mindestens 30 Mbit/s zu erhalten. Für die wenigen noch unterversorgten Gebiete, wird eine Möglichkeit zum geförderten Ausbau geprüft.
 
Ermöglicht wird dies hauptsächlich durch die regional tätigen Anbieter:
 
Für Zschopau: 
Radio Bachmann
Ludwig-Würkert-Str. 18
09405 Zschopau
Tel. 03725 / 22034
www.zpnet.de
 
Für Krumhermersdorf:
Erznet AG
Dörfelstraße 7
09496 Marienberg
Tel. 03735 / 64 822
www.erznet.tv
 
Die Antennennetzbetreiber sind in der Lage nahezu jedem Haushalt mittels Antennendose den Zugang zum schnellen Internet zu ermöglichen. Auch die Deutsche Telekom hat erklärt, ihr Netz in den nächsten 3 Jahren noch weiter auszubauen.
 
Glockenspiel Altes Rathaus Zschopau
 
Nach dem Abschluss der Bauarbeiten wird nun auch das Glockenspiel auf der Dachspitze des historischen Gebäudes wieder instandgesetzt. Auf Grund der statischen Baumängel mussten das Glockenwerk während der Gebäudesanierung abgenommen werden. Der Dresdner Unternehmer, welcher das Glockenspiel vor 15 Jahren restaurierte, hat sich mittlerweile zur Ruhe gesetzt. Es konnte ein Glockenbaubetrieb aus dem thüringischen Kölleda gefunden werden, welcher die Anlage demontierte, wieder in Betrieb setzt und weiterhin die Wartung des Glockenspieles übernimmt. Die Rathausuhr konnte bereits in Betrieb gehen und zeigt nun wieder die mittels Funksignal empfangene Uhrzeit an. Das Glockenspiel wird erst im kommenden Jahr wieder erklingen und um zusätzlich eine Klaviatur erweitert werden, welche es dann auch ermöglicht, die Glocken direkt zu bespielen.


Impressionen Weihnachtsmarkt Zschopau 2016

SAM 5561SAM 5552SAM 5571SAM 5576SAM 5580SAM 5608SAM 5627SAM 5647SAM 5661SAM 5668SAM 5683SAM 5704SAM 5694SAM 5735 

Pyramidenanschieben in Zschopau

Am Samstag, vor dem 1. Advent, wurde die Pyramide in Zschopau auf dem Neumarkt angeschoben. Viele Besucher lauschten den weihnachtlichen Weisen des Posauenchores und dem Programm der Schüler des Hortes "Am Zschopenberg".

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 Pyramidenfest in Krumhermersdorf

Am 26.11.2016 wurde für die Krumhermersdorfer und deren Gäste die Pyramide angeschoben. Der Posaunenchor und die Kinder der Kita "Bienenhaus" unterhielten dabei alle beim gemütlichen Beisammensein.
 
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Herbstfest in Zschopau

Die Erstauflage des Herbstfestes hat rund 800 Besucher in die Zschopauer Innenstadt gelockt. Mehr als 200 Bratwürste, 40 paar Wiener und knapp 90 Liter Glühwein wurden am Neumarkt sowie den angrenzenden Seitenstraßen verkauft. Sowohl Gäste als auch Gewerbetreibende wünschen sich in Zukunft weitere Veranstaltungen.

Der Erfolg des ersten Herbstfestes hat selbst die größten Optimisten überrascht. Die Geschäfte hatten sich eigens für diese Öffnungszeit von 16:00 bis 20:00 Uhr allerhand einfallen lassen. Sehr gut angenommen wurden auch das Kinderschminken und das Basteln mit den Mitarbeitern um Ortrud Mai, bei denen wir uns herzlich bedanken möchten. Die Hüpfburg wurde auch nicht geschont! Umrahmt wurde das Ganze von einem lustigen Nachtwächter und einer sehr guten Musik von „Traveler“.

In einer Nachbefragung der teilnehmenden Gewerbetreibenden wünschen sich knapp 90 Prozent eine regelmäßige Wiederholung des Herbstfestes, das erstmals am 29. Oktober in Zschopau über den Neumarkt gegangen ist. Die große Mehrheit der Händler will sich zukünftig auch stärker in die Organisation einbringen. Weitere Veranstaltungen sind ebenfalls denkbar.

Insgesamt 26 der 32 teilnehmenden Händler bewerteten den Erfolg des Herbstfestes mit einer Gesamtnote von 1,9. Der wirtschaftliche Erfolg dieses Samstag-Abend wurde mit 2,1, die Organisation insgesamt mit 2,2 benotet. Den stärksten Zuspruch erhielt das Rahmenprogramm am Neumarkt mit einer Bewertung von durchschnittlich 1,6. Fast alle der 32 am Fest vertretenen Händler wünschen sich weitere Veranstaltungen dieser Art, immerhin gut die Hälfte wollen sich in Zukunft stärker an der Organisation anstehender Feste beteiligen.

Die gesamte Auswertung finden Sie hier (PDF):

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Auszeichnung mit der Ehrenmedaille der Großen Kreisstadt Zschopau 

Im Rahmen der Stadtratssitzung am 19.10.2016 wurde Frau Christine Grzelka auf Beschluss des Verwaltungsausschusses der Großen Kreisstadt Zschopau vom 08.06.2016 für ihr ehrenamtliches Wirken ausgezeichnet. Oberbürgermeister Arne Sigmund dankte in seiner Laudatio Frau Grzelka für ihr jahrelanges Engagement als Vorsitzende des Tierschutzvereines Zschopau und Umgebung e.V. und somit auch Verantwortliche für die Tierschutzstation Zschopau. Frau Grzelka dankte dem Stadtratsgremium, dem Oberbürgermeister Arne Sigmund sowie seinem Amtsvorgänger Klaus Baumann für die bisherige Unterstützung zur Betreibung der Einrichtung. Zudem seien helfende Hände jederzeit herzlich willkommen.

  Grzelka

Nachrückerin im Stadtratsgremium 

Mit Feststellung des Ausscheidens der langjährigen Stadträtin, Frau Renate Pöschmann (DIE LINKE.), konnte zur Stadtratssitzung am 19.10.2016 die Nachrückerin, Frau Kathleen Noack (DIE LINKE.), nach entsprechender Vereidigung im Stadtratsgremium aufgenommen werden. Dank gilt Frau Pöschmann für die jahrelange Mitarbeit und Frau Noack gutes Gelingen für die bevorstehende Gremienarbeit.

Noack  

Spuk im Schloss

 

Am letzten Mittwoch der Herbstferien verwandelte sich das Schloss Wildeck wieder in ein Spukschloss. 160 Kinder und Erwachsene aus vielen Orten Sachsens nutzten die Gelegenheit, um einmal durch die ehrwürdigen Hallen zu geistern.

 

Neben Zauberei, Hexerei und vielen tollen Überraschungen war auch in diesem Jahr das Labyrinth der absolute Höhepunkt. Ohne Gruselei ging es nicht ab, wenn die Kinder durch den, mit vielen liebevollen und aufwendig gestalteten Details, verzauberten „Grünen Saal“ gingen. Mann musste sich schon erst einmal trauen, den Gang durch Knochenhaus, Hexenküche, Vampirfriedhof und andere Bereiche zu gehen.

 

Schließlich lauerten überall Hexen, Zauberer, Mumien und viele andere Gestalten aus der Phantasie -und Spukwelt. Am Ende waren alle Kinder erleichtert und der weite Weg, den manche auf sich genommen hatten, hatte sich gelohnt.

 

Auch die Ferienkinder der Horte aus Zschopau und Weißbach hatten an den darauffolgenden Tagen noch ihre Freude daran.

 

Und es darf sich weiterhin gegruselt werden. Das Labyrinth „Zauberhafte Spuk- und Phantasiewelt“ kann noch bis 31.10.2016 täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr besucht werden.

Eintritt 1,50€

 

Das Gespensterteam von Schloss Wildeck

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Übergabe von Warnwesten an die Erstklässler

Der MSC-MZ Zschopau e. V. übergab in der Grundschule Am Zschopenberg die Warnwesen an die Klassen 1a und 1b.

Warnwesten

Pressetext des ADAC zu den Warnwesten (PDF)

Vergabe Zuschüsse an Sportvereine 2016

Übersicht (PDF)

Festsitzung zum 22. Schloss- und Schützenfest

Das 22. Schloss- und Schützenfest begann am Freitag, dem 26.08.2016, mit der Festsitzung des Stadtrates der Großen Kreisstadt Zschopau. In diesem Jahr war es verbunden mit der Wiedereröffnung des Ratssaals im alten Rathaus nach kompletter Sanierung. Herr Oberbürgermeister, Arne Sigmund, erinnerte in seinen einleitenden Worten an die Geschichte des Ratssaals (Eröffnungsrede PDF).

Traditionsgemäß fand zu dieser Sitzung auch die Ehrung verdienstvoller Bürger, die mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet wurden, statt. Die Auszeichnung erhielten Jens Hübner, Leonore Uhlig, Horst Fischer und Hans-Werner Schellenberger (v. l. n. r.). Christine Grzelka, die diese Auszeichnung auch erhält, konnte leider nicht persönlich an der Feierstunde teilnehmen. Nochmals herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für das große ehrenamtliche Engagement. 

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Erstellung/Fortschreibung eines Verkehrs- und Parkraumkonzeptes für die Altstadt

Die Große Kreisstadt Zschopau hat die Firma DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT  MBH NL Dresden mit der Erstellung und Fortschreibung eines Verkehrs- und Parkraumkonzeptes für die Altstadt von Zschopau beauftragt. Dazu werden Umfragen bei Anwohnern, Gewerbetreibenden und deren Kunden durchgeführt. Die Fragebögen wurden per E-Mail und in die Briefkästen im Innenstadtbereich verteilt. Um eine repräsentative Aussage zu bekommen, bitten wir alle, sich rege an der Befragung zu beteiligen. Sollten Sie den Fragebogen nicht erhalten haben, besteht die Möglichkeit, diesen im Bürgerbüro zu den Sprechzeiten abzuholen. Sie finden die Fragebögen auch hier.

Fragebogen Bewohner (PDF)

Fragebogen Kunden (PDF)

Fragebogen Gewerbe (PDF)

Antrag auf Zuschüsse an Vereine

Die Große Kreisstadt Zschopau gewährt jährlich Zuschüsse. Dazu steht für Zuschüsse für das Jahr 2017 ein neues Antragsformular zur Verfügung, welches zwingend auszufüllen und mit einzureichen ist. Das Formular können sie sich anschließend herunterladen bzw. ist es im Bürgerbüro zu den Sprechzeiten erhältlich. Die Antragsfrist wird für das Antragsjahr 2017 bis zum 31.10.2016 verlängert.

Antragsformular (PDF)

 
 
 
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