Krumhermersdorf, ca. 3 km südöstlich
von Zschopau gelegen, zieht sich aus dem Tal bis auf eine Höhe
von 600 m hinauf.
Es umfasst eine Gemarkungsfläche von 10 Quadratkilometern und
besitzt ca. 1700 Einwohner. In seiner Form ist es ein typisches Waldhufendorf,
gegründet etwa 1170 und 1369 erstmals urkundlich erwähnt.
Bis in die jüngste Vergangenheit lebten die Bewohner hauptsächlich
von der Landwirtschaft und von der ansässigen Strumpfindustrie.
Historisch verbunden mit Zschopau ist Krumhermersdorf durch den Erzbergbau,
dessen Anlagen sich bis zum Zschopauufer zogen.
Markantes Bauwerk des Ortes ist das Äquadukt.
In ihm fließt das Trinkwasser aus der Neunzehnhainer Talsperre
zur Talsperre Einsiedel.
Krumhermersdorf besitzt ein sehr schönes Freibad und mit seiner
Nähe zum Bornwald auch ein ausgedehntes Wander- und Erholungsgebiet.
Partnergemeinde von Krumhermersdorf ist Unterschneidheim.
Eingemeindet als Ortsteil von Zschopau wurde es 1999.
Wappen Der Wappeninhalt versinnbildlicht einerseits
die wichtigsten Erwerbszweige und andererseits das Wahrzeichen der
Gemeinde.
Die goldene Getreideähre steht für
die Landwirtschaft und die Garnspindel symbolisiert
die Textilindustrie des Ortes. Für das Wahrzeichen, das Äquadukt,
ist die rote Bogenbrücke im Wappen angeordnet.