Der Ort liegt eingebettet im waldreichen Tal der Zschopau,
dort wo die Wilisch in die Zschopau mündet, direkt an
der Straße von Zschopau nach Wolkenstein (Waldparkplatz),
abzweigend die Straßen nach Gelenau, Weißbach
und Schlösschen.
Außerdem führt die Bahnlinie Chemnitz-Bärenstein
(Weipert) durch das Tal, Wilischthal ist Haltepunkt.
Aussichtspunkt: der
Affenstein
Teile von Wilischthal sind aus der Historie heraus verschiedenen
Orten zugehörig.
Zu Zschopau gehören die Häuser an der Strasse nach Scharfenstein.
Einige markante Daten aus der Geschichte:
1792 Errichtung einer Getreidemühle später in eine
Spinnerei umgewandelt.
1856
Die Spinnerei wird auf Produktion von Papier umgestellt (späterhin
Patentpapierfabrik Penig, Werk Wilischthal)
1886
Die Schmalspurbahn von Wilischthal nach Thum wird in Betrieb
genommen.
1924
Erweiterung der Patentpapierfabrik um eine Holzschleiferei (1967 stillgelegt)
1944
Die Papierfabrik stellt die Produktion ein. 7.1.1946 Wiederaufnahme
der Produktion.
1951
produziert der VEB Draht- und Nagelwerk 364 Tonnen Nägel
und Stifte.
1972
Einstellung des Schulunterrichts im Ort. Schüler besuchen
die Schule in
Zschopau.
1972
Stillegung der Schmalspurbahn.
1995
Die Spezialpapierfabrik Wilischthal GmbH (1992 reprivatisiert)
und die
Hausschuhfabrik werden stillgelegt.