Neckarsulm

1990 wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen den Städten Neckarsulm und Zschopau geschlossen. Neckarsulm ist eine an der Mündung der Sulm in den Neckar gelegene Industrie- und Weinstadt.

Neckarsulm wird als einstige Frankensiedlung an der Sulm erstmals 771 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch an der Bergstraße erwähnt. Es erhielt um 1300 Stadt- und Marktrecht, 1335 kam die Stadt (bis dahin Lehen der Grafen von Weinsberg) an das Kurfürstentum Mainz und 1484 an den Hohen Deutschorden.
Das Stadtwappen hat heute noch die Farben und das Kreuz der Deutschordensstadt. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der alte Name Sulm in Neckarsulm geändert.

Bei der Säkularisierung und der Errichtung des Königsreichs Württemberg wurde Neckarsulm württembergisch und war bis 1938 Oberamts- und Kreisstadt. Seit dem ist es die größte Gemeinde des Landkreisses Heilbronn.

Ende des 19. Jahrhunderts beginnen Wandel von einer Weinbaugemeinde zur modernen Industriestadt (z.B. Firma AUDI, Kolbenschmidt). Seit 1. Januar 1973 "Große Kreisstadt", nachdem 1971 die Gemeinde Dahenfeld und 1972 die Gemeinde Obereisesheim eingegliedert wurden. Die beiden früheren Gemeinden sind heute Stadtteile mit Ortschaftsverfassung.

Sehenswürdigkeiten der Stadt Neckarsulm sind die St. Dionysius Pfarrkirche, Schloss, Deutsches Zweirad-Museum, Löwenbrunnen, sowie die neugestaltete Marktstraße, die Kapuzinerkirche, der Marktplatz mit dem alten und dem neuen Rathaus und das Heilbronner Tor. In den letzten Jahren ist Neckarsulm durch seine innovativen Solarobjekte auch als "Solarstadt" europaweit bekannt geworden.

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