Mittelalter Spektakel

Höret liebe Gäste die Fanfare und die Rufe des Heroldes:

Kommet auf Schloss Wildeck in Zschopau, um ein zauberhaftes Wochenende im Mittelalter zu erleben!

Zum bereits 23. Male erlebt das herbei geeilte Volk einen historischen Marktalltag mit buntem Markttreiben wie einst - ein Spektakel fürs Auge, Ohr und auch für den Magen.

Handwerker, gekleidet wie einst, kann man bei der Ausübung alter Handwerkskünste bestaunen.

Unter den über 30 Handwerker- und Händlerständen sind unter anderem der Waffenschmied, der Papierschöpfer und der Kürschner zu sehen. Sie alle zeigen ihre Fertigkeiten und bieten ihre selbst gefertigten Waren zum Kauf an.

Jens Tinsner stellt seine historische Druckerei vor. Schaut euch an, wie Bücher damals gedruckt worden sind.

Wie es Sitte und Brauch im Mittelalter war, fanden sich an diesen Tagen auch allerley Künstlervolk auf dem Markte ein, um das Volk auf das Trefflichste zu unterhalten:

Unter das Volk mischt sich das Gauklerduo „ConFilius“, welches das Volk mit trickreicher Jonglage und Gaukeley begeistert.

Eine atemberaubende Feuer- und Fakirshow zeigt „Braxas A“ und bringt mit ihrer Anmut das Volk zum Staunen.

Im Ritterlager kann man die „Ritter“ aus dem böhmischen Lande beobachten. Sie lassen die Ritterzeit wieder aufleben. Kampfesmutig bis zur letzten Minute verteidigen die Ritter und Knappen mit scharfem Schwert ihre Auffassung von Ruhm und Ehre.

Im Zentrum dieses bunten Treibens aber stehen die Musikanten mit ihren alten Liedsätzen und mittelalterlicher Musik.

In historischer Gewandung spielen die Musikanten von „Fabula“ auf alten Instrumenten die Musik des Mittelalters, wohltuend dem Ohre, mitreißend zum Tanze aber auch leise fürs Gemüt. Mögen die Besucher ihre Horchlöffel aufsperren und den Klängen der Schalmeien, Dudelsäcke und Trommeln lauschen!

Das Badehaus, gefüllt mit heißen Wassern und duftenden Ölen, darf auf keinem mittelalterlichen Markt fehlen. Mögen die Besucher den recht freizügigen Badefrauen dabei zusehen, wie sie dem gemeinen Marktvolk nach getaner Arbeit in hölzernen Zubern den Staub aus dem Pelz waschen.

Aber auch an das kleine Volk ist gedacht: So können sie unter anderem ihre Geschicklichkeit beim Armbrustschießen, Kerzenziehen und Basteln zeigen und mit dem historischen Kinderkarussell fahren - mit reiner Muskelkraft betrieben, dreht es sich so schnell, dass die Kinder nur so jauchzen werden.

Für das leibliche Wohl sorgen Garküchen und Tavernen. Ritterbier und Met, Braten und Fladen, Knoblauchbrot und andere Köstlichkeiten laden zum Schlemmen ein.

Geöffnet ist der Markt am Samstag von 11.00 – 22.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 – 18.00 Uhr.

 

Machet Euch also auf den Weg und kommet auf Schusters Rappen, auf eisernen Eseln oder mit Euren stinkenden Kutschen und verlebet Tage einer längst vergangenen Zeit…

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